LifeCollege // 29. September: Den Juden ein Jude, den Griechen ein Grieche

mit Pastor Dr. Ulf Strohbehn

 

Die ersten Christen lebten, genauso wie wir heute, in einer multikulturellen Welt. Das Römische Reich führte Völker zusammen, die aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen kamen und ganz unterschiedliche Vermittlungsformen des christlichen Glaubens nötig machten. Paulus als „Heidenapostel“ stellte sich dieser Herausforderung und suchte ständig nach kulturellen Brücken, um das Evangelium Menschen unterschiedlichster Herkunft verständlich zu machen.

Mit dieser Herausforderung mussten sich lange lediglich christliche Missionare beschäftigen, heute jedoch ist diese Fähigkeit, zu einer Schlüsselkompetenz für die gesamte Gemeinde geworden. Wie bauen wir Gemeinden, die Schritt halten mit den enormen kulturellen Veränderungsprozessen durch Migration, Globalisierung und Säkularisation? Das Seminar führt in die Fragestellung ein und vermittelt grundlegende Ansätze, wie wir Gemeinden bauen können, die die gesellschaftliche Wirklichkeit aufnehmen und widerspiegeln können.

ZUM REFERENTEN

Pastor Dr. Ulf Strobehn war 15 Jahre lang Missionar in Malawi (Ostafrika) und steht heute in einem weltweiten Reise- und Lehrdienst. Er hilft Gemeindebewegungen in vielen Ländern, Bibelschulen für einheimische Pastoren zu gründen, damit sie das Evangelium kulturell angepasst vermitteln können. Er hat mit einer kulturanthropologischen Studie über die Zionistenkirchen in Malawi promoviert und ist u.a. Dozent am Theologischen Seminar des BFP, Beröa.

Wichtiger Hinweis zum Veranstaltungsort

Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit dem Evangeliumshaus Krefeld angeboten, das in den letzten Jahren eine nachhaltige Arbeit mit Flüchtlingen entwickelt hat:

Evangeliumshaus in Krefeld
Gladbacher Str. 547
47805 Krefeld.

 

Die Anmeldungen laufen, wie gewohnt, über das Büro des CZD in Düsseldorf.